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Die richtige Bettdecke finden – große Unterschiede einfach erklärt

Sie kommen ins Geschäft, gehen in die Textilienabteilung und denken sich: „Ich wollte doch nur schnell eine neue Bettdecke kaufen.“ Die Auswahl ist schier riesig.

Die richtige Bettdecke: Darauf kommt es an

Die Decke sollte den Schläfer bedecken!

Die Deckengröße ist natürlich abhängig von der Größe der zu bedeckenden Person. Die richtige Einziehdecke hat den Schläfer komplett zu bedecken und sollte ca. 30 cm länger als die Körpergröße sein. Dies ist ein Hauptgrund, weshalb die Komfortgröße 155/ 220 cm immer stärker den Markt erobert.

Verschiedene Größen des deutschen Marktes:

135/200 cm Standardgröße
135/220 cm Überlänge
155/200 cm Überbreite
155/220 cm Komfortgröße
200/200 cm Komfortgröße II
200/220 cm Komfortgröße III

Manche Menschen mögen es zu zweit unter einer gemeinsamen Decke zu schlafen, um dem Partner möglichst nah zu kommen und die Körperwärme des anderen zu spüren. Andere hingegen benötigen eine eigene Decke, um sich komplett drin einzuwickeln. Sprechen Sie also vor dem Kauf mit Ihrem Partner bzw. Ihrer Partnerin.

Die richtige Bettdecke sollte Sie wärmen und den Feuchtigkeitshaushalt regulieren

Um eine gleichbleibende Wohlfühltemperatur zu haben und somit einen erholsamen Schlaf zu fördern, ist eine konstante Körpertemperatur von 37 °C erforderlich. Ist die Bettdecke zu warm, wird zu viel Feuchtigkeit des Körpers abgegeben – der Schläfer schwitzt. Ist sie zu kalt, friert er und der Schlaf stellt sich erst nach Erschöpfung ein!

Daraus ergibt sich, dass selten Menschen mit nur einer Decke das ganze Jahr über optimal versorgt sind.

Der menschliche Körper gibt bis zu 0,7 Liter Feuchtigkeit pro Nacht ab. 1/3 wird ausgeatmet und 2/3 werden durch die Haut ausgeschieden. Diese Feuchtigkeit muss vom Körper weggeleitet werden, um kalten oder  warmen Schweiß vorzubeugen – die Decke muss somit atmungsaktiv sein!

Sommer-, Winter- oder Ganz-Jahres-Decke?

Die Monodecke für die warme Jahreszeit:

Sie besteht aus Ober- und Unterseite zwischen denen sich die Füllung befindet. Oftmals wird die Monodecke in Kassetten oder Wellen abgesteppt. Durch das unterschiedliche Wärmbedürfnis des Schläfers kann diese Decke nicht das ganze Jahr hindurch genutzt werden.

Die Duodecke für die kalte Jahreszeit:

Sie besteht aus zwei miteinander fest vernähten Einzeldecken. In der Mitte bildet sich daher ein Luftpolster, wodurch die Duodecke ein hohes Isolationsvermögen hat und somit ein guter Begleiter durch die kalte Jahreszeit ist.

Die Vier-Jahreszeiten-Decke:

Sie besteht aus einer dünn gefüllten Decke für den Sommer und einer stärker gefüllten Decke für den Herbst oder Frühling. Beide Decken können mit Druckknöpfen verbunden werden, somit ergibt sich eine dicke Decke für den Winter.

Es kommt natürlich ganz auf Ihr Wärme- bzw. Kälteempfinden an. Für manche reicht die Monodecke das ganze Jahr aus. Evtl. greifen diese Menschen bei warmen Temperaturen sogar auf ein Laken als „Decke“ zurück.

Das Duell der Füllungen

Die Füllungen der Einziehdecken können sowohl aus Daunen, Federn oder Synthetikfasern bestehen.

Einen klaren Sieger gibt es nicht!

Denn beide Füllarten ob nun von der Natur oder chemisch hergestellt, haben Vor- und Nachteile und jeder Mensch ist in seinen Vorlieben und Gewohnheiten unterschiedlich. Hier die wichtigsten Vor- und Nachteile um beim nächsten Kauf die Entscheidung zu erleichtern:

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