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Qual der Wahl – Küchenarbeitsplatte aus Granit, Keramik, Glas oder Holz

Zuletzt geändert: 23. September 2019

Die Auswahl für Küchenarbeitsplatten ist groß. Sie kommen in den verschiedensten Materialien und Eigenschaften zum Einsatz. Nicht nur die Optik einer Küchenarbeitsplatte ist entscheidend, sondern auch Kriterien wie die Beständigkeit, Pflegeleichtigkeit und Härte. Wir zeigen Ihnen, welches Material welche Vor- und Nachteile mit sich bringt, damit Sie lange Freude an ihrer Küche haben.

Falls Sie außerdem Ideen für Ihre Küchenrückwand benötigen, schauen Sie doch einmal in diesen Beitrag rein.

Granit

Arbeitsplatten aus Naturstein bringen viele Vorteile mit sich. Die individuelle Optik passt zu fast jedem Einrichtungsstil, denn Granit-Arbeitsplatten weisen unterschiedliche Farben und Strukturen auf, sodass jede ein edles Unikat ist.

Aber nicht nur die Optik einer Arbeitsplatte aus Granit spricht für sich. Durch ihre hohe Strapazierfähigkeit und Pflegeleichtigkeit ist sie sehr langlebig. Die Oberfläche ist schnitt- und kratzfest und versiegelt. Somit ist sie wasserabweisend und gibt Keimen keine Chance, sich einzunisten. Ebenso ist sie hitzebeständig, sodass auch heiße Pfannen und Töpfe auf ihr abgestellt werden können.

Aber eine Küchenarbeitsplatte aus Granit bringt nicht nur Vorteile mit sich. Die hohe Qualität spiegelt sich im Preis wider. Deswegen müssen Sie individuell abwägen, ob sich für Sie diese Investition lohnt.

Und so schön die Strukturen und Farbverläufe einer Granit-Arbeitsplatte auch sind, so können sie auch unruhig wirken. Deswegen empfiehlt es sich, eher eine schlichtere Arbeitsplatte auszuwählen.

Auch sollten Sie vorsichtig im Umgang mit Flüssigkeiten Oberfläche sein. Zwar sind Arbeitsplatten aus Granit wasserabweisend, aber nicht wasserdicht. Bei längerem Kontakt mit Öl, Säuren oder Wasser könnte es somit zu Flecken kommen.

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Keramik

Eine Arbeitsplatte aus Keramik hat viele Vorteile. Im Gegensatz zu Granit wird eine Küchenarbeitsfläche aus Keramik bei sehr hohen Temperaturen gebrannt und durch Druck komplett verschlossen.

So können sich keinerlei Bakterien verbreiten und Gerüche oder Flecken entstehen. Zudem ist sie, wie die Arbeitsplatte aus Granit, auch schnitt- und kratzfest sowie hitzebeständig. Sie können also ruhig auf der Arbeitsfläche schneiden und heiße Gegenstände können ihr nichts anhaben.

Auch die Auswahl an Farben und Dicken von Arbeitsplatten aus Keramik sind sehr groß. Sie können die Arbeitsfläche schon ab 3mm Dicke auswählen. 

Natürlich gibt es auch ein paar Nachteile bei einer Küchenarbeitsplatte aus Keramik. Dadurch, dass die Platten in Öfen gebrannt werden müssen, ist die Größe nur begrenzt möglich. Somit lassen sich Trennkanten nicht komplett vermeiden.

Auch die Optik sollte zu ihrem Einrichtungsstil passen, denn die Platten sind nur matt erhältlich.

Ebenso spielt der Preis eine große Rolle. Wegen der aufwändigen Herstellung und Anpassung der Arbeitsplatte, zählt Keramik zu den teuersten, aber auch besten Material für Küchenarbeitsplatten.

Glas

Keine Sorge, auch wenn es nicht danach aussieht, sind Arbeitsflächen aus Glas robust und langlebig. 

Durch ihre harte und glatte Oberfläche lassen sich die Arbeitsflächen problemlos reinigen. Somit gilt Glas als eine der hygienischsten Oberflächen in Küchen. Zudem ist eine Glasplatte hitzebeständig und unempfindlich gegen Flüssigkeiten.

Doch leider ist die Arbeitsfläche, im Gegensatz zu Granit oder Keramik, nicht sicher von leichten Kratzern. Doch die Küchenarbeitsplatten aus Glas werden oft auch in einer matten Variante angeboten, mit denen sich kleine Schönheitsmakel kaschieren lassen. Trotz dessen ist eine frisch geputzte Glasfläche ein wahrer Hingucker in ihrer Küche!

Um ihrer Kreativität freien Lauf zu lassen, können Sie außerdem Motive und Licht unter Ihrer Glasplatte verlegen lassen. 

Trotzdem dürfen Sie nicht vergessen, dass Küchenarbeitsplatten aus Glas viel Lärm erzeugen können. Auch bezüglich der Qualität sollten sie zu hochpreisigem Glas greifen, da sonst die Gefahr besteht, dass die Platte absplittert.

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Holz

Küchenarbeitsplatten aus Holz werden durch ihre Vielfalt immer beliebter. Sie verleihen ihrer Küche eine gemütliche und wohnliche Atmosphäre. Durch die große Auswahl an Hölzern, lässt sich für jeden Einrichtung-Stil die passende Küchenarbeitsplatte aus Holz finden.

Auch die Nachhaltigkeit der Holzplatten und die angenehme Haptik spielen für viele Käufer eine große Rolle.

Allerdings bedarf eine Küchenarbeitsplatte aus Massiv- oder Echtholz regelmäßige Pflege. Die Platte muss für eine lange Lebensdauer regelmäßig abgeschliffen und geölt werden. Zudem empfehlen wir, ein Holz mit höherer Qualität auszuwählen.

Leider ist eine Arbeitsplatte aus Holz nicht sicher vor Hitze und Kratzern. Durch die teilweise weichen Oberflächen kommt es schnell zu Schrammen und leichten Dellen. Zudem empfiehlt es sich, beim Schneiden oder Abstellen von heißen Gegenständen, Untersetzer zu benutzen.

Da Holz ein natürlicher Rohstoff ist, der „arbeitet“, können Flüssigkeiten leicht in das Holz einziehen und unschöne Flecken hinterlassen. Dadurch kann die Platte auch anfällig für Keime sein und im schlimmsten Falle aufquellen. Deswegen ist es wichtig, die Arbeitsplatte regelmäßig zu imprägnieren. Genauso wie Holzböden, können Küchenarbeitsplatten auch durch die regelmäßige Sonnenstrahlung ausbleichen und ihre Optik verändern.

Trotz all dem versprühen Küchenarbeitsplatten aus Holz Charme und optische Wärme. Wem dieser Effekt gefällt, aber auf eine anspruchsvolle Pflege verzichten möchte, kann zu Kunststoffplatten mit Holz-Optik greifen.

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